Alte Unwahrheiten

Wolfgang hat einen Leserbrief zum Artikel „Selfmade Superman“ in der Onlineausgabe der Frankfurter Rundschau vom 30. April 2008 geschrieben.

Ob „Iron Man“ sehenswert ist oder nicht, kann ich nicht beantworten, nur sollte man eine so große Individualistin wie die amerikanische Philosophin Ayn Rand -nicht „Ayn Rands“-, die Zeit ihres Lebens für die Rechte des Individuums gekämpft hat, niemals mit „Totalitarismus“ in Verbindung bringen.

Der Leserbrief ist bisher nicht veröffentlicht worden.

Ich habe mir allerdings ebenso einen kurzen Leserbrief zu diesem Artikel erlaubt:

Herr Kothenschulte sollte sich etwas informieren, bevor er versucht Spitzen zu setzen. Zum einen ist „The Fountainhead“ von Ayn Rand (ohne s) keine Romanfigur, sondern tatsächlich ein ganzer Roman. Zum anderen zeugt es nicht nur von Unkenntnis, eine der großen liberalen Philosophinnen des 20. Jhds. als „totalitär“ zu betiteln, sondern auch von Mangel an kritischer Prüfung der eigenen Quellen: Der mittlerweile wirklich platte Vorwurf des „Totalitarismus“ geht zurück auf eine Biographie über Rand, die durch ihren düpierten Exliebhaber geschrieben wurde, und daher mehr als nur eine Schlagseite hat. Nicht nur widerspricht ihre Darstellung allen anderen Darstellungen; auch hat eine neuere Studie zu diesem Buch gezeigt, dass es als historische Quelle völlig unzuverlässig und untauglich ist.

Der Leserbrief wurde meines Wissens ebenso noch nicht veröffentlicht.

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